Feldmusik Hochdorf
Dienstag, 7. Februar 2012    

Es ist 11:35 Uhr, die FMH sagt:    
Noch ist Vormittag …     

Die Sprache der Leidenschaft

Bericht vom Seetalerbote vom 24.11.2011Zum vergrössern hier klicken (PDF)...

Musik sind nicht Noten, sind nicht Töne, es ist das was man daraus macht, es ist Leidenschaft!

(André Koller nach dem Konzert vom 20.11.2011)

Zeitungsbericht vom SeetalerBote 05.05.2011

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Das Gospel-Experiment ist geglückt
 

SeetalerBote 25.11.2010
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Ein paar Impressionen vom KKL (Fotos von stefanpeter.ch)

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SeetalerBote 04.11.2010
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Seetaler Bote Donnerstag 23.Oktober 2008

Ein Konzert, das nachklingt

Seetal: Die Feldmusik Hochdorf und 6 Chöre im KKL

Das KKL war für einmal in festen Händen der Landbevölkerung. Am Samstagabend und Sonntagmorgen traten die Feldmusik Hochdorf und ein aus sechs Chören zusammengesetzter Opernchor im zweimal ausverkauften grossen Saal auf.
Dort wo normalerweise weltberühmte Dirigenten wie etwa Claudio Abbado oder Stars wie Bobby McFerrin durch die Türe kommen, trat am Wochenende André Koller auf die grosse Bühne des KKL Luzerns.
Der Dirigent der Feldmusik Hochdorf leitete zusammen mit dem Musiker Joseph Bachmann das Concerto Festivo mit Blasorchester und dem grossen Opernchor, zusammengesetzt aus den Männerchören von Hochdorf, Ballwil, Ettiswil, den Kirchenchören von Buttisholz und Buochs und der Camerata Vocale. Wie ein roter Faden zogen sich Melodien aus der Welt des Films und der Oper durch das grossartige Konzert.
Bis zur Pause liess die Feldmusik das Publikum in den üppigen Klängen italienischer Musik schwelgen. Wie es sich für ein Blasorchester gehört, stimmte ein Marsch ins Ambiente ein, der „Milano Marsch“ des Opernkomponisten Amilcare Ponchielli (1838-1886). Die 60 Musikantinnen und Musikanten traten dem Luzerner „Musentempel“ alle Ehre an. So war dann zum Beispiel die Rhapsodie „Funiculi-Funicula“ von Luigi Denza (1846-1922) – arrangiert vom Japaner Yo Goto (1958) – ein Hörgenuss. Es war eine bunte Klangpalette, die jedem etwas zu bieten hatte.


Berührende Melodien
Dann kamen die  über 200 Sängerinnen und Sänger dazu. Allein schon dieses Bild war eine Augenweide.
Von Herzen sangen sie aus vier berühmten Opern von Giuseppe Verdi (1813-1901), die allesamt von Joseph Bachmann arrangiert wurden. Die Melodien berührten durch ihre dramatische Gestaltung, besonders auch beim Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“. Und bestimmt waren viele im Publikum glücklich, dass dieses bekannte Stück als Zugabe wiederholt wurde. Unter die Haut ging der Pilgerchor aus der Oper „I Lombardi“. Das melancholische Stück solle das Publikum wieder in die Stille zurückführen, es beglücken und berühren, sagte die Sängerin Maria C. Schmid aus Hohenrain. Sie führte durch das Programm und überraschte das Publikum später mit einer zum Programm passenden Liebesarie. Der virtuose Akkordeonspieler Joseph Bachmann begleitete die Sängerin, die auf’s Schönste die Glut der italienischen Melodik und die damit verbundene tiefste menschliche Erfüllung zeigte. Eine Stecknadel hätte man fallen hören, so andächtig und ergriffen lauschte das Publikum den beiden Künstlern.


„Sollte öfters gemacht werden“
In die Welt der traditionellen italienischen Musik entführten die Feldmusik-Flötistin Marianne Bruni aus Baldegg und der Ländlerkönig Joseph Bachmann mit einer temperamentvollen neapolitanischen Tarantella. Das Konzert war von A bis Z ein Genuss und reihte Höhepunkt an Höhepunkt. Und noch während der Rückfahrt im „Seetaler“-Zug war bei all den festlich gekleideten Fahrgästen das Konzert Thema Nummer eins. „Das sollte öfters gemacht werden“, war beispielsweise zu hören oder: „So ein schönes Konzert habe ich noch nie erlebt“.

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Grosser Moment für die Musikerinnen, Musiker, Sängerinnen und Sänger: Im KKL durften Sie zweimal vor ausverkauften Reihen auftreten. (Bild Bruno Bühlmann)

Rita Leisibach

 

Neue Luzerner Zeitung Montag 20.Oktober 2008
Original Zeitungsbericht » weiter 

Laienmusiker vom Land erobern das KKL

Im Luzerner KKL füllen Sinfonieorchester den grossen Saal. Aber nicht nur. Ein neuer Trend findet bei Vereinen und beim Publikum grossen Anklang.

Das KKL in Luzern bedeutet für viele Abendroben und Sinfonieorchester.
Doch das Klischee stimmt nicht immer: Am Samstag und am Sonntag zum Beispiel war die Landschaft zu Gast im KKL. Die Feldmusik Hochdorf trat mit sechs Chören aus der Landschaft auf – und lockte über 3000 Gäste an. Nachdem das „Concerto Festivo“ am  Samstagabend mit 1750 Zuschauern restlos ausverkauft war, gab es gestern Morgen ein Zusatzkonzert.

„Wir wollen wieder ins KKL“
“Wegen der grossen Anzahl an Mitwirkenden konnten wir das Konzert fast nur im KKL durchführen“, sagt André Koller, Leiter der Feldmusik Hochdorf. Gemeinsam mit Joseph Bachmann, Musiker und Chorleiter der Camerata Vocale Luzern, hat er das Gemeinschaftsprojekt iniziiert. Für die beiden Konzerte im KKL sei ein enormer organisatorischer und finanzieller Aufwand nötig gewesen, sagt Koller. Allein für die Miete des Konzertsaals zahlen Veranstalter ohne Nutzungsrecht 17 500 bis 21 000 Franken pro Konzert, das sind durchschnittlich 10 Franken pro Eintritt bei vollem Haus. Für Körperschaften mit Nutzungsrecht – so etwa das Lucerne Festival, das Luzerner Sinfonieorchester und etwa 25 andere Nutzer mit Bezug zur Stadt Luzern – sind die Tarife günstiger. Trotz Aufwand: „Man muss den Leuten etwas Neues bieten, nur so kommen sie auch“, sagt Beat Müller, Leiter des Männerchors Ballwil.
Für viele Besucher und auch Musiker sei es das erste Feldmusikkonzert in Kombination mit Chören gewesen. „Wir haben deshalb damit gerechnet, dass es am Samstagabend voll sein würde“, so Müller. „Dank dem gross Ansturm kommen wir finanziell sicher raus“, sagt André Koller. Für ihn steht fest: „Wir wollen wieder einmal mit Projekten ins KKL, denn die ganze Atmosphäre war einfach überwältigend.“

Nicht jeder Verein darf ins KKL
Im KKL treten immer wieder Landvereine auf: „Wir programmieren bewusst nicht nur das klassische Repertoire, das ist nicht neu“, sagt Elisabeth Dalucas, Direktorin des KKL Luzern. Etwa 50 Prozent der Konzerte im KKL Luzern sind im klassischen Fach angesiedelt, die anderen 50 Prozent sind für Konzerte im Bereich Jazz, Brass, Volks- und World Music sowie Pop reserviert. Im letzten Jahr fanden 12 Volksmusikverantstaltungen und Blasmusikverantstaltungen im KKL Luzern statt. Was aber noch nicht heisst, dass jeder Verein das KKL buchen kann. „Wenn ein Veranstalter einen musikalischen Anspruch hat, das geplante Konzert ins Programm passt, und die Säle noch frei sind, heissen wir qualitätsvolle Konzerte jeder musikalischen Sparte im KKL Luzern herzlich willkommen“, sagt Elisabeth Dalucas. Für Szenisches wie Theater ist die Infrastruktur laut Dalucas aber nicht geeignet.

„Das sollte es häufiger geben“
Die beiden Konzerte der Feldmusik Hochdorf und der sechs Laienchöre (Camerata Vocale Luzern, Kirchenchöre Buochs und Buttisholz, Männerchöre Ballwil, Ettiswil und Hochdorf) haben gezeigt: Der Trend von Landmusikern im grossen Konzerthaus in der Stadt kommt an. Insbesondere natürlich auch, weil das Konzert mit Stücken aus Opern und Film ergreifend war. Mit Inbrust stimmen die über 200 Sänger zum Beispiel Giuseppe Verdis berühmten Gefangenenchor aus der Oper „Nabucco“ an. „Das Konzert war sehr berührend, einfach phänomenal“, schwärmte Monika Bucher (60) aus Hünenberg. „Es war besonders schön, weil alle Beteiligten aus der Region kommen“, sagte Ursula Schwander (35) aus Sursee. Und Markus Schumacher (61) aus Urswil befand: „So etwas sollte es viel häufiger geben.“


2007 Deutschlandpokal ist in Hochdorf

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Bericht Seetaler Bote


2007 Jahreskonzert


Bericht Seetaler Bote


2006 Feldmusik Hochdorf gewinnt in Einsiedeln

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2006 Eidgenössisches Musikfest in Luzern

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